Hund zieht an der Leine? So klappt die Leinenführigkeit

Eigentlich freust du dich auf den Spaziergang. Doch schon nach wenigen Metern wird die Leine straff. Dein Hund zieht nach vorne, bleibt plötzlich stehen oder wechselt ständig die Richtung.

Kein TrotzSelten Dominanz dahinter.
NeugierDie Umgebung lockt.
TrainierbarMit Geduld und Konsequenz.

Viele Hundebesitzer kennen dieses Bild. Schnell entsteht der Eindruck, der Hund wolle seinen eigenen Kopf durchsetzen. Tatsächlich steckt meist etwas ganz anderes dahinter.

Leinenziehen ist selten Ungehorsam. Viel häufiger ist es die Folge von Aufregung, Neugier oder schlicht fehlendem Training.

Warum Hunde überhaupt ziehen

Für deinen Hund ist ein Spaziergang ein Abenteuer. Überall gibt es neue Gerüche, Geräusche und Bewegungen.

Während wir gemütlich von A nach B laufen möchten, möchte dein Hund seine Umgebung entdecken. Er hat deshalb oft ein ganz anderes Tempo als wir.

Kommt dazu noch Vorfreude oder eine spannende Duftspur, ist die gespannte Leine fast vorprogrammiert.

Die häufigsten Ursachen

Zu viel Aufregung

Viele Hunde ziehen bereits los, weil sie sich riesig auf den Spaziergang freuen.

Die Leine führt zum Erfolg

Jedes Mal, wenn dein Hund trotz Ziehen schneller ans Ziel kommt, lernt er: Ziehen funktioniert.

Zu wenig Orientierung

Manche Hunde haben nie gelernt, sich beim Spaziergang am Menschen zu orientieren.

Spannende Umgebung

Ein Eichhörnchen, andere Hunde oder interessante Gerüche können plötzlich wichtiger sein als dein Tempo.

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Kleine Veränderungen mit grosser Wirkung

Viele Hundebesitzer konzentrieren sich nur auf den Moment, in dem die Leine gespannt ist.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch alles davor.

Lobe deinen Hund immer wieder, wenn die Leine locker hängt. So lernt er, welches Verhalten sich lohnt.

Ebenso sinnvoll ist es, die Richtung gelegentlich zu wechseln oder kurz stehen zu bleiben, bevor dauerhaftes Ziehen zur Gewohnheit wird.

Konsequenz ist dabei wichtiger als Perfektion. Lieber jeden Spaziergang ein wenig üben als einmal pro Woche eine lange Trainingseinheit.

Es geht nicht nur um Technik

Zwei Hunde können dieselbe Übung lernen und trotzdem unterschiedlich schnell Fortschritte machen.

Der eine orientiert sich von Natur aus stark an seinem Menschen. Der andere möchte zuerst jede neue Spur untersuchen.

Beides ist normal.

Ein gutes Training berücksichtigt deshalb nicht nur die Methode, sondern auch den Charakter des Hundes.

Das könnte dir ebenfalls helfen

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Kurz zusammengefasst

Leinenziehen ist kein Zeichen von Dominanz. Meist zeigt dein Hund einfach, dass ihn seine Umgebung begeistert oder dass er noch lernen muss, sich an dir zu orientieren.

Mit Geduld, klaren Regeln und regelmässigem Training werden Spaziergänge Schritt für Schritt entspannter.

Und genau wie Menschen lernen auch Hunde unterschiedlich. Wenn du die Persönlichkeit deines Hundes kennst, kannst du dein Training besser auf seine Stärken abstimmen. Das persönliche Hund Horoskop hilft dir dabei, diese Eigenschaften besser zu verstehen und euren Alltag noch harmonischer zu gestalten.